„Du hast mir gar nichts zu sagen“
„Nerv mich nicht“
„Chill mal“

Wenn Jungen und Mädchen in die Pubertät kommen, wollen diese sich oftmals nichts mehr sagen lassen, halten sich nicht an Regeln und ziehen sich zurück. In dieser Zeit der Verselbständigung der Jugendlichen kann es zu Auseinandersetzungen, Streit und einem Auf und Ab der Gefühle bei allen Beteiligten kommen.

Kinder fordern ihre Eltern in dieser Phase stark heraus. Die damit verbundenen Entwicklungsschritte können aber nicht übersprungen werden und sind für die persönliche Reifung besonders wichtig. Eltern brauchen gute Nerven und können sich manchmal weggestoßen, ärgerlich und ratlos oder auch machtlos und überflüssig fühlen. Dabei werden Eltern jetzt von ihren jugendlichen Kindern besonders gebraucht.

Die Erziehungsberatungsstelle Hohenhorst bietet einen Elternabend „Pubertät“ an.

Wir laden Sie ein, am Montag den 17. September, um 18 Uhr mit uns ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsort: Erziehungsberatungsstelle Hohenhorst,
Schönebergerstraße 50, 22149 Hamburg, Telefon: 350 150 115

 

Der berühmte Autor Mark Twain gab uns zum Thema eine „Kopfnuss“ mit auf den Weg:

Als ich vierzehn war, war mein Vater so unwissend. Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe ertragen. Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, wie viel er in sieben Jahren dazugelernt hatte.“

Weitere Informationen zu Erziehungshilfe e.V.

  • Unser Leitbild

    Der Verein hat zum Zweck, Kinder, Jugendliche und Familien im Rahmen der Jugend-, Gesundheits- und Behindertenhilfe im Sinne der Integration und zum Wohle des Kindes zu fördern, zu unterstützen und zu beraten. Hierzu betreibt er Beratungs- und Hilfezentren mit den Schwerpunkten Erziehungsberatung und familiäre Hilfsangebote.

    Das Recht eines jeden jungen Menschen auf „Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ ist die Grundlage unserer Arbeit. Dabei sind alle Mitarbeiter stets dem Kindeswohl verpflichtet und Nutzen sowohl systemisch-familientherapeutische als auch kindspezifisch/ kindertherapeutische Sichtweisen zur Sicherstellung von wachstumsorientierter Entwicklung des Kindes und der Familie.

    Die Tätigkeit erfolgt in multiprofessionellen Teams und einzelnen Angebotsformen, welche für Kinder, Jugendliche und Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen und aus verschiedenen Herkunftsländern anbieten. Die Mitarbeiter leisten Beratung und Hilfe, indem sie die Lebenssituation junger Menschen und ihrer Familien vorbehaltlos annehmen, sie in ihrem Lebensumfeld unterstützen und ihre Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten fördern.
    Dabei sind die Grenzen sozialpädagogischen Handelns im gesellschaftlichen Kontext bewusst. Wir handeln ziel- und ergebnisorientiert und unsere Entscheidungen sind transparent.

    Familiensiegel RGBDie Arbeit zeichnet sich durch Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit aus. Unsere Arbeitsorganisation folgt einer klaren Struktur. Sie ist regional und auf Sozialräume ausgerichtet und gut durch verbindliche Kommunikations- und Informationssysteme mit Kooperationspartnern vernetzt. Die Aufgaben und Rollen sind dabei definiert, die Zuständigkeiten geregelt.

    Unser Handeln ist geprägt von Transparenz, Offenheit, Kooperation, Zuverlässigkeit und der Übernahme von Verantwortung. Wir vertrauen in die Lernfähigkeit aller Menschen und fördern und unterstützen die Selbstverantwortung der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Die Stärkung der Elternkompetenz ist dabei ein wesentlicher Faktor.
    Wir stärken Teamkompetenz durch kollegiale Arbeitsformen und gestalten unsere Zusammenarbeit lösungsorientiert unter systemischen Gesichtspunkten. Gesellschaftliche Veränderungen, die Notwendigkeiten neuer Hilfen und unser professionelles Selbstverständnis verpflichten uns zu einer kontinuierlichen und innovativen Weiterentwicklung der Hilfs- und Förderangebote, um ein bedarfsgerechtes und differenziertes Angebot bereitzustellen.

    Wir sind weder parteipolitisch noch konfessionell gebunden.

    Wir arbeiten nicht nach der Technologie von L. Ron Hubbard und lehnen diese ab.

     

  • Entstehung und Entwicklung von Erziehungshilfe e.V.

    Erziehungshilfe e.V. wurde 1976 als gemeinnütziger Verein gegründet. Im Pavillon hinter der Schule der Potsdamer Straße 6 wurde die Arbeit am 02.01.1977 in Hohenhorst mit einer Wohltätigkeitsveranstaltung aufgenommen. Kurz darauf wurden bereits testdiagnostische Verfahren eingeführt. Der Arbeitsschwerpunkt lag zunächst auf der Kinderbehandlung im Rahmen der Eingliederungshilfe. Die ersten Ansätze, mit der ganzen Familie zu arbeiten, wurden mit dem damalig neuen Konzept der „Familientherapie“ umgesetzt.

    Eine existenzielle Krise erlebte der Verein im August 1992, als der Pavillon von Erziehungshilfe e.V. durch einen Brand zerstört wurde. Durch viele Spenden und das unermüdliche Engagement der Mitarbeiter wurde ein neues Haus – jetzt das Beratungs- und Hilfezentrum in der Schöneberger Str. 50 – wieder aufgebaut und 1994 eingeweiht.
    Aufgrund von Veränderungen in der Hamburger Jugendhilfe wagte der Verein den Sprung aus der Eingliederungsshilfe in die Jugendhilfe und wurde ein anerkannter Träger in diesem Bereich. Neben dem Beratungszentrum in Hohenhorst entstanden fortan weitere Standorte:

    • 2001 entstand in Folge häufiger Nachfrage ein professionelles Angebot für Gehörlose und Schwerhörige „sichtbar" in Gebärdensprache
    • 2003 gründete Erziehungshilfe e.V. eine weitere Beratungsstelle im Alstertal, Tegelsbarg 1 mit Erziehungsberatung, Frühen Hilfen und Aufsuchender Familientherapie
    • Ambulante und sozialräumliche Angebote in Hohenhorst ergänzen das Angebotsspektrum
    • Im Jahr 2006 feierte der Verein sein 30-jähriges Bestehen und die Beratungsstelle „elternschaftundtrennung" mit der Beratung in familiengerichtlichen Verfahren in Bramfeld kam dazu
    • 2011 übernahm Erziehungshilfe die Dachträgerschaft des neu gebauten Communitycenters Hohenhorst. Das Beratungsprojekt „AufKurs" mit dem Engagement der Nachbarschaftsmütter kommt hinzu
    • Seit 2012 erweitern heilpädagogische Angebote das Spektrum des Beratungszentrums in Hohenhorst.
    • Eine inklusive barrierefreie Hilfeeinrichtung entsteht 2015 unter dem Namen „Beratungsstelle für Kindesentwicklung“.
    • 2016 wird das Angebot durch Frühförderung mit Komplexleistung erweitert.

    Erziehungshilfe e.V. beschäftigt inzwischen 40 Mitarbeiter, hat einen ehrenamtlichen Vorstand, eine Geschäftsführung und insgesamt 25 Mitglieder.

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